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2.573 Meilen mit dem Camper durch den wilden Westen der USA


Naturwunder, Millionenstädte, Hektik und Unendlichkeit – der Südwesten der USA überraschte uns mit Gegensätzen, die diesen Flecken Erde nicht interessanter machen könnten. Es bot sich uns ein Mix aus Abenteuer und Einsamkeit, gepaart mitKonsumrausch und Größenwahn.

Es begann bereits bei unserem fahrbaren Untersatz, der für drei Wochen unser Zuhause wurde. Auf Amerikas Straßen cruisen umgebaute Autobusse mit ausfahrbaren Verandas und einer Garage für den Kleinwagen. Ein solches Fahrzeug hätte auf heimischen Campingplätzen mit Sicherheit seine gute Not. Zugegeben, unser Vehikel war kleiner, aber für zwei Erwachsene und ein Kind war die 19-Fuß-Version absolut ausreichend. Sie war uns stets ein treuer Begleiter, der trotz 250.000 abgespulter Kilometer und abgefahrener Reifen weder wegen der teilweise enormen Hitze noch wegen eines Patschens liegen blieb. Vermieter war Cruise America, der größte Anbieter in punkto Camper, dessen Service zwar durchaus Entwicklungspotenzial besitzt, dessen Netz aber bestens abgedeckt ist.

Es geht los!

Unser Abenteuer begann in Los Angeles, einer Stadt, deren Dimensionen man niemals unterschätzen sollte. Hier gibt es wenige Wolkenkratzer, aber dennoch fast vier Millionen Einwohner, die nun einmal irgendwo untergebracht werden wollen – und das braucht Platz und unendlich viele Autobahnen, die dem Verkehr schon lange nicht mehr gewachsen sind. Für unser Wohnmobil war der allgegenwärtige Stau ein gewisser Vorteil, denn jenseits der 60 Meilen (90 km/h) war es ohnehin nur noch schwer beherrschbar. Wir verließen die Stadt also im Schritttempo und visierten unser erstes Ziel an: Joshua Tree National Park, der seinen Namen den einzigartig gewachsenen Bäumen verdankt und etwa 200 km südöstlich der Metropole liegt. Dieses Fleckchen geht bei Reiseplanungen gerne einmal unter – schließlich hat der Nationalpark neben Grand Canyon und Co starke Konkurrenz. Völlig zu Unrecht, wie wir feststellten. Erstens, gibt es hier mit dem Jumbo Rock Campground einen der schönsten Plätze, den wir auf der Reise hatten, und zweitens ist er nicht so überlaufen wie andere Touristenziele. Die surrealen Gesteinsformen schreien einfach danach, entdeckt zu werden. Auf ihnen lässt es sich vor allem auch für Kinder herrlich klettern und tollen. Nachts gibt es einen atemberaubenden Sternenhimmel in der Einsamkeit einer einzigartigen Wüste. Hier durften wir auch unser erstes Wildtier beobachten: einen Koyoten, der morgens den Campingplatz nach weggeworfenem Essen durchsuchte. Apropos Wildlife: Es sei gleich darauf hingewiesen, dass der Koyote unsere spektakulärste Fauna-Sichtung war. Klapperschlangen, Taranteln, Berglöwen – es mag sie geben, aber nur abseits der Touristen-Trampelpfade.

Atemberaubend

Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Historic Route 66, der Mutter aller Straßen. Davor passierten wir noch Lake Havasu, einen malerischen Stausee des Colorado River. Ihn pflastern zahlreiche Campgrounds, die zu einem Badetag einladen. Die Route 66  führt von Chicago nach L.A. und war quasi die erste befestigte Straße quer durch die USA. Heute wird sie wohl eher von Touristen befahren, denn so befestigt war sie gar nicht. Es war eine eher holprige, aber landschaftlich einmalige Tour zu dem historischen Städtchen Oatman, das vor allem durch zwei Dinge gekennzeichnet ist: Esel und Souvenirshops. Wer solche Touristenstädtchen nicht vollkommen verabscheut, sollte sich einen Besuch gönnen. Die Stadt bietet einige nette Fotomotive – ebenso wie die alten Tankstellen entlang der Route 66, die zwar kein Benzin,  aber dafür umso mehr T-Shirts, Magneten und Kaffeetassen mit dem Zeichen des Highways zu verkaufen.  Geschlafen wurde an diesem Tag in Seligman, einem kleinen Ort direkt an der Route 66. Hier ruhten wir uns aus für die Strecke zum Grand Canyon. Die Weite und Größe dieses Canyons bedarf eigentlich keiner weiteren Beschreibung. Es ist einfach beeindruckend, vor dieser Felsformation zu stehen und sie auf sich wirken zu lassen. Wem das nicht genügt, der nimmt den Trail runter zum Colorado River, macht eine Rafting Tour oder gönnt sich einen Heli-Flug. Gratis ist aber nur der Trail, der Grand Canyon aus luftigen Höhen kostet rund 200 Euro pro Kopf.

Erste Reihe fußfrei

Schweren Herzens geht es weiter Richtung Norden. Unser Ziel ist Lake Powell. Der Stausee des Colorado River sollte die Stauhitze aus dem Grand Canyon verblasen. Wir hatten im Internet den Lone Rock Beach Campground gefunden – direkt am Wasser, ohne befestigte Straßen, nur Sand, Sonne, See und jede Menge Amerikaner, die hier ihren Sommerurlaub verbringen und stets zu einer Plauderei aufgelegt sind. Abends gab es Jam-Sessions am Lagerfeuer und den romantischen Sternenhimmel zum Dessert. Auch hier verbrachten wir zwei Nächte, besuchten den nahegelegenen Antelope Canyon und die wahrscheinlich berühmteste Kehre des Colorado Rivers: Horseshoe Bend.  Tags darauf starteten wir in Richtung Moab, die längste Strecke, die wir für einen Tag eingeplant hatten, und es zog sich wahrhaftig. Schier endlose, gerade Straßen führten uns am Monument Valley vorbei. Die gewaltigen Tafelberge liegen in Navajo-Gebiet und kündigen bereits die Grenze von Arizona nach Utah an. Wer hier fährt, wandelt nicht nur auf einem historischen Naturdenkmal, er kreuzt auch eine vielfach verwendete Filmkulisse – quasi erste Reihe fußfrei. Nach einem ganzen Tag Fahrtzeit, kamen wir letztlich doch noch in Moab und somit im Arches National Park an. Für viele ist es der beeindruckendste Park der südwestlichen USA, und auch wir waren extrem angetan von den felsigen Bögen, die man in dieser Häufigkeit (mehr als 2.000) nirgends auf der Welt antreffen kann. Auch der Devil’s Garden Campground war mit Sicherheit der am schönsten gelegene auf unserer Reise. Es gibt hier -zig wunderschöne Wanderwege, die von einem Steinbogen zum nächsten führen. Moab selbst ist übrigens ein Mekka für Abenteurer: Mountainbiking, Rafting, Hummer-Tours, Heli-Flüge, Motocross, klettern – hier lässt sich wirklich alles buchen. 

Kobolde und Piraten

Weiter ging es über Goblin Valley, einem Tal mit Steinformationen, die an kleine Kobolde erinnern, und Bryce Canyon bis zum Zion Nationalpark. Die Berge hier sind gewaltig und das gesamte Gebiet ist mit riesigen Canyons durchzogen. Wir wohnten im Watchman Campground, inmitten des Naturschutzgebietes. Am Rand des Parks liegt gleich Zion-City, eine nette kleine Stadt zum Flanieren und Shoppen. Wer Zion besucht, muss auch in die Narrows, jene Engpässe, die der Virgin River in den Sandstein gegraben hat. Wenn das Wasser niedrig steht, kann man diese Schluchten durchwandern und den kühlenden Schatten der steilen Felswände genießen. Aber Vorsicht: Wer sich keine nassen Schuhe holen will, sollte sich in Zion-City spezielle Schuhe ausleihen. Von Zion aus ging es zurück in die Zivilisation: Las Vegas, der mit Sicherheit heißeste Ort, den wir auf der Route besuchten. Es hatte tagsüber 110 Grad Fahrenheit (43 Grad Celsius) und nachts etwa 105 Grad Fahrenheit – in unserem Camper war es kaum auszuhalten. Gott sei Dank hatte die Stadt genügend zu bieten, und das von 0 – 24 Uhr. Wer gerade aus der Einsamkeit der Nationalparks kommt, wird hier regelrecht erschlagen von Menschen, Hotels, Leuchtreklame und Lärm. Die Stadt ist lebendig gewordener Größenwahn – Las Vegas verbraucht im Schnitt mehr Energie als so manches Land

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Alles hat ein Ende

Von Vegas ging es zurück Richtung Los Angeles. Dort tauschten wir das Wohnmobil gegen einen fetten Ami-Schlitten, der – wie uns die Stadt der Engel lehrte – leider nur schlechter Durchschnitt war, so zwischen Lamborghini, Bentley und Aston Martin. Wir trugen es mit Fassung und trauten uns dennoch in den nobelsten Stadtteil Beverly Hills, um nach Promis Ausschau zu halten – Fehlanzeige! Die Dimension so mancher Villa war dennoch knapp an der Geschmacklosigkeit. Also stürmten wir den Strand bei Santa Monica. Unendlich weit zieht sich hier der Sand entlang des Pazifik, Beachvolleyballer und Baywatch-Klone zeigen, was sie haben, und am Muscle Beach, auf dem Bodybuilder unter freiem Himmel trainieren, holt man sich noch schnell die tägliche Dosis Depression. Wir besuchten die klassischen Touristenziele und ließen drei Wochen Amerika in den Hügeln Hollywoods gemütlich ausklingen. Das Fazit: Wilder Westen, wir kommen wieder!

Andreas Feichtenberger


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