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Naturschutzbund unterstützt Amphibien

Intakte Laichgewässer sind für Amphibien überlebenswichtig. Jedoch verschwinden immer mehr von diesen wertvollen Lebensräumen. Die „Biotopschutzgruppe Pinzgau“ des Naturschutzbundes bietet nun Hilfestellung.
Ein Artikel von Natalie Zettl

Der Frühling zieht unaufhaltsam ins Land – und mit ihm machen sich unsere Amphibien auf den Weg zu den Laichgewässern, um dort Hochzeit zu feiern. Im Pinzgau sind in den letzten Jahrzehnten sehr viele dieser Gewässer verschwunden: durch Flurbereinigung, Intensivierung der Landwirtschaft oder durch simples Zuwachsen.

Landwirte in der Pflicht

Die „Biotopschutzgruppe Pinzgau“ des Naturschutzbundes setzt sich dafür ein, die noch bestehenden Laichgewässer zu erhalten. Dabei sollen vor allem Landwirte bei der Sanierung ihrer Laichgewässer unterstützt werden. Willi Schwarzenbacher, Arzt, Microbauer und Mitglied der Biotopschutzgruppe, erläutert: „Wir informieren, vermitteln wenn nötig zwischen Bauer und Naturschutzabteilung und setzen auf Wunsch des Landwirts gegebenenfalls auch vereinzelt Amphibienschutzmaßnahmen um.“

Initiative für Mensch und Natur

Von der Initiative des Naturschutzbundes profitieren die betroffenen Tiere, aber auch die Bauern: Professionelle Unterstützung kann kostenlos in Anspruch genommen werden, unter Umständen stehen auch Förderungen zur Verfügung. Interessierte Bauern, die ein sanierungsbedürftiges Laichgewässer haben, können sich bei Willi Schwarzenbacher für ein kostenloses Beratungsgespräch melden. Kontakt: Tel: 0664/533 28 52, Email: willi.schwarzenbacher@gmail.com. Beobachtungen von Amphibien, Laichballen oder Kaulquappen am Laichgewässer können mit Foto auch direkt auf der Online-Plattform des Naturschutzbundes www.naturbeobachtung.at oder über die Gratis-App naturbeobachtung.at gemeldet werden.

 

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