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Salzburger Filmstudenten drehen im Hospiz

Filmstudenten der FH Salzburg haben ein beeindruckendes Projekt finalisiert: Über mehrere Tage filmten sie im Raphael Hospiz und drehten daraus eine berührende Dokumentation namens „Die Arbeit mit dem Tod“.
Ein Artikel von Natalie Zettl

„Die Arbeit mit dem Tod“ lautet der Titel der 25-minütigen Dokumentation, für die die Salzburger Studenten im Raphael Hospiz einen der Pfleger begleitet haben. Ziel der Studenten war es, einen Einblick in die tägliche Arbeit des Hospizes zu geben.

Hautnah dabei

Das Filmteam rund um Regisseur und Editor Lorenz Wetscher war über viele Stunden hautnah dabei im Hospiz und schafft es, den Zuschauer in den Alltag eines Hospiz-Pflegers hineinzuziehen. Im Mittelpunkt der Dokumentation steht Pfleger Robert, der in Nachtschichten arbeitet und sein ganzes Leben nach seiner herausfordernden Arbeit ausrichtet. Die Frage, ob die Begegnung mit dem Tod etwas am Verhältnis der Menschen zum Lebensende ändert, wird im Film behandelt und bringt den Zuschauer zum Nachdenken über dieses unausweichliche Thema, das von unserer Kultur trotzdem gerne in den Hintergrund gerückt wird. Am 11. Februar wurde „Die Arbeit mit dem Tod“ im „Das Kino“ uraufgeführt – mit großem Erfolg. Unser Fazit: eine berührende Dokumentation über den Tod, das Leben und die bewusste Entscheidung, nicht die Augen zu verschließen.

FIlmpremiere "DIe Arbeit mit dem Tod" und Feier anlässlich des 5-jährigen Bestehens des Raphael Hospiz im Das KINO Salzburgh Foto: Mike Vogl - VOGL-PERSPEKTIVE.AT -  11.2.2019 Regisseur Lorenz Wetscher, Hauptdarsteller Robert Mellitzer und Direktor Arno Buchacher
FIlmpremiere "DIe Arbeit mit dem Tod" und Feier anlässlich des 5-jährigen Bestehens des Raphael Hospiz im Das KINO Salzburgh Foto: Mike Vogl - VOGL-PERSPEKTIVE.AT -  11.2.2019
Im Bild links: Regisseur Lorenz Wetscher, Hauptdarsteller Robert Mellitzer und Direktor Arno Buchacher.
Fotos: Mike Vogl – VOGL-PERSPEKTIVE.
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