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Trend Homeoffice

Ortsunabhängiges Arbeiten wird zumindest bei Bürotätigkeiten im digitalen Zeitalter schrittweise einfacher. Immer mehr Unternehmen stellen dementsprechend weniger fixe Büroarbeitsplätze zur Verfügung und ermöglichen ihren Mitarbeitern, von zu Hause aus zu arbeiten.
Ein Artikel von Natalie Zettl

Wie aber sehen das die Österreicher tatsächlich? Ist Homeoffice erwünscht – oder verschwimmt dabei die Grenze zum Privaten zu sehr? Eine aktuelle Umfrage von ImmobilienScout24 und Integral Markt und Meinungsforschung schafft Klarheit über die arbeitsplatztechnischen Vorlieben der Österreicher. Befragt wurden rund 500 Personen im Alter zwischen 18 und 49 Jahren.

Zu Hause arbeiten als Chance
Im Schnitt verbringen die 18- bis 49-Jährigen wochentags die Hälfte des Tages (12 Stunden) zuhause – wobei die meisten (51 %) zwischen 11 und 15 Stunden in den eigenen vier Wänden verweilen. Des Öfteren wird dabei auch die Arbeit mit nach Hause genommen. Die Mehrheit (57 %) hat kein Problem damit, die Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben zu öffnen und sieht das Modell Homeoffice als Chance. Frauen sind dem Homeoffice gegenüber aufgeschlossener als Männer (61 % versus 54 %), das Alter spielt jedoch keine Rolle: Die „Digital Natives“ schätzen die Freiheit, daheim arbeiten zu dürfen, nicht mehr als ältere Befragte. Ein knappes Drittel findet es in Ausnahmefällen in Ordnung, das Zuhause ins Homeoffice zu verwandeln.

Räumliche Trennung erwünscht
Lediglich knapp jeder Achte (13 %) lehnt es grundsätzlich ab, von daheim aus zuarbeiten. Spannend dabei: Die Rate der Ablehner ist bei den Berufstätigen höher als bei den Nicht-Berufstätigen (14 % versus 4 %). Hier scheint es eine Gruppe zu geben, die besonderen Wert auf die Trennung von Beruf und Privatleben legt. Die Trennung muss jedenfalls zumindest eine räumliche sein: Im Idealfall ist das Homeoffice vom Wohnbereich getrennt. Das ist für jeden Dritten ein unbedingtes Muss und für jeden Zweiten zumindest wünschenswert. Völlig offen für verschwimmende Grenzen zeigt sich nur ein Fünftel: 17 % der Befragten haben kein Problem damit, im Wohnbereich auch einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen.

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